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Avalon BCM & NotfallmanagementBusiness Continuity Management

Kritische Prozesse absichern und ihren Wiederanlauf vorbereiten.

Avalon BCM führt von der Voranalyse und Business-Impact-Analyse über die BCM-Risikoanalyse zu Kontinuitätsstrategien, Notfallplänen und Tests. Zeitkritikalität, Abhängigkeiten und Wiederanlaufziele bleiben miteinander verknüpft. Aus den freigegebenen Inhalten entsteht ein konsolidiertes Notfallhandbuch.

Für BCM-Verantwortliche, Prozessverantwortliche, Notfallbeauftragte und Geschäftsleitung.

Was Sie damit in Ihrer Praxis lösen.

Welche Prozesse müssen zuerst wieder anlaufen?

Die BIA bewertet Auswirkungen über die Zeit und leitet Zeitkritikalität ab. Ressourcen und Abhängigkeiten geben den Kontext für belastbare Wiederanlaufziele.

Sind unsere Notfallpläne praktisch überprüfbar?

Strategien, Pläne und Tests bleiben mit den Analyseergebnissen verbunden. Testresultate und Verbesserungen fließen in das versionierte Notfallhandbuch ein.

Das können Sie mit dem Modul tun.

01

Zeitkritische Prozesse mit der BIA bestimmen

Ermitteln Sie Auswirkungen von Ausfällen über die Zeit. Leiten Sie Zeitkritikalität, Wiederanlaufziele und Ressourcenbedarf aus der Business-Impact-Analyse ab.

02

Risiken und Kontinuitätsstrategien bewerten

Bewerten Sie Gefährdungen zeitkritischer Prozesse. Wählen und dokumentieren Sie passende Kontinuitätsstrategien auf Basis dieser Ergebnisse.

03

Notfall- und Wiederanlaufpläne führen

Beschreiben Sie Zuständigkeiten, Schritte und Ressourcen für den Notbetrieb und Wiederanlauf. Verknüpfen Sie Pläne mit Prozessen und ihren Abhängigkeiten.

04

Pläne testen und das Handbuch erstellen

Planen und dokumentieren Sie Tests, Ergebnisse und Verbesserungen. Konsolidieren Sie freigegebene Inhalte zu einem versionierten Notfallhandbuch.

Wie aus Ausfallfolgen ein Wiederanlaufziel wird.

Avalon BCM & Notfallmanagement0104
Auswirkung
0 h4 h8 h24 h
Ausfalldauer
Wiederanlaufziel · 4 hToleranzgrenze · 8 h
Schritt 01 · Analysieren

Bewerten Sie die Auswirkungen eines Prozessausfalls.

Die BIA betrachtet Schäden über die Zeit. Im Beispiel steigen die Auswirkungen nach mehreren Stunden deutlich an.

Ziel dieses SchrittsEin zeitlicher Verlauf der Ausfallfolgen.
VerantwortlichProzessverantwortliche
Interaktives Funktionsmodell · BeispieldatenVereinfachtes Beispiel. Bewertungen und Freigaben folgen Ihrer konfigurierten Methodik.

Der Funktionsumfang im Detail

Entdecken Sie die einzelnen Werkzeuge und Möglichkeiten des Moduls.

Öffnen Sie eine Funktion und erkunden Sie die Ansicht, ihre Angaben und die fachlichen Zusammenhänge.

Vom Geltungsbereich zum auditfesten Notfallhandbuch

Die fachlichen Schritte, die beteiligten Aufgaben und ihr Zusammenhang.

  1. 01

    Geltungsbereich und BIA festlegen

    Die Voranalyse bestimmt den BCM-Geltungsbereich; die Business-Impact-Analyse legt je Geschäftsprozess die maximal tolerierbare Ausfalldauer (MTPD) und damit die Zeitkritikalität fest. Diese eine Bewertung steuert alle Folgeschritte.

  2. 02

    BCM-Risikoanalyse durchführen

    Für jeden zeitkritischen Prozess werden Bedrohungen identifiziert, nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensauswirkung bewertet und pro Risiko die Risikobehandlung festgelegt. Daraus werden konkrete Business-Continuity-Optionen wie Standby, Ausweichstandort, Auslagerungs-Fallback oder manueller Workaround abgeleitet – methodisch konfigurierbar entlang des BSI-Stufenmodells.

  3. 03

    Kontinuitätsstrategie wählen

    Je Risiko werden konkrete Kontinuitätsoptionen (Standby-Varianten, Auslagerungs-Fallback, alternativer Standort, manueller Workaround, Versicherungstransfer) entlang von Wirksamkeit, Kosten, Umsetzungszeit und Abhängigkeiten bewertet. Die begründete Auswahl wird freigegeben.

  4. 04

    Notfallpläne erstellen

    Pro zeitkritischem Prozess entsteht ein Wiederanlaufplan mit Maßnahmen-Sequenz, Kontakten, Eskalation und Zielwerten. MTPD/RTO und die gewählte Strategie werden aus den vorgelagerten Schritten übernommen – als prozessbezogene Notfallunterlage exportierbar und als Testobjekt für spätere BCP-Tests verfügbar.

  5. 05

    Notfallhandbuch generieren

    Avalon bündelt die Pflichtinhalte nach BSI 200-4 Kapitel 10 zu einem versionierten Gesamtdokument mit byte-identischem Daten-Snapshot – mit Sign-off durch die zuständigen Freigaberollen.

  6. 06

    Business-Continuity-Pläne testen und aktuell halten

    BCP-Tests und Übungen werden im Jahresplan geplant, mit Szenario, Zielen, Teilnehmern und Coverage auf Prozess oder Asset durchgeführt und ausgewertet. Bei kritischen Prozessen werden RTO/RPO-Messwerte gegen die Zielwerte geprüft; Findings, Maßnahmen, Evidence, Ergebnisfreigabe und Zwei-Stufen-Sign-off machen das Testergebnis prüffähig. Ändert sich eine BIA oder Risikoanalyse, markiert Avalon abhängige Pläne und Handbücher zur Überprüfung – und schlägt die Brücke ins Krisenmanagement.

Wann BCM im Avalon-Einsatz ist

NIS-2-Betreiber baut sein BCMS auf

Ein KRITIS-Betreiber muss erstmals ein prüffähiges Business Continuity Management nach BSI 200-4 nachweisen. In Avalon legt er den Geltungsbereich in der Voranalyse fest, bestimmt zeitkritische Prozesse über die BIA, führt für diese die Risikoanalyse durch und wählt Kontinuitätsstrategien – statt verstreuter Excel-Dateien entsteht ein zusammenhängender, versionierter Stand bis zum konsolidierten Notfallhandbuch.

Notfallhandbuch für die Aufsichtsprüfung

Eine Aufsicht oder ein externer Prüfer fordert den dokumentierten Notfallvorsorgestand. Der/die BCM-Beauftragte generiert das konsolidierte Notfallhandbuch mit BCMS-Politik, Krisenstab, Eskalationsmatrix, BC-Strategien, allen Notfallplänen sowie Test- und Übungsplan. Der vollständige Daten-Snapshot macht jede Generierung byte-identisch reproduzierbar – die geprüfte Dokumentenlage bleibt nachweisbar exakt erhalten.

Für wen ist das Modul gedacht?

Für BCM-Verantwortliche, Prozessverantwortliche, Notfallbeauftragte und Geschäftsleitung.

Facharbeit mit KI vorbereiten.

Beschreibungen, Planentwürfe und Erkenntnisse aus Übungen aufbereiten. Wiederanlaufziele und Freigaben bleiben fachlich verantwortet.

KI in Avalon verstehen

KI unterstützt ausgewählte Arbeitsschritte mit prüfbaren Entwürfen. Sie kontrollieren und bearbeiten das Ergebnis vor der Übernahme. Die fachlichen Abläufe bleiben auch ohne KI nutzbar.

Wie dieses Modul mit Avalon zusammenspielt

Kombinieren Sie dieses Modul mit den passenden Fachbereichen. Die jeweilige Funktion bleibt klar zugeordnet.

Prozessmanagement

Die BIA und die Zeitkritikalität (MTPD) entstehen am Geschäftsprozess. Risikoanalyse, Strategien und Notfallpläne setzen genau auf diesen Prozessen auf – einmal modelliert, modulübergreifend genutzt, ohne Doppelerfassung. Ändert sich ein Prozess, werden die abhängigen BCM-Ergebnisse zur Überprüfung markiert.

Krisenmanagement

Krisenstabsaufstellung, Eskalations- und Trigger-Matrizen werden im Notfallhandbuch zusammengeführt und bilden den definierten Übergang in die operative Krisenbewältigung. Die Aktivierung von Stäben, das Lagebild und die Krisenkommunikation im Ernstfall leistet das eigenständige Modul Krisenmanagement.

TPRM

Notfallpläne und Kontinuitätsstrategien berücksichtigen kritische Drittdienstleistungen und, soweit einschlägig, Auslagerungen: externe Kontakte und die Provider-Lage aus TPRM speisen die Notfall-Kontaktlisten, und ein getestetes Provider-BCP ist Teil der Wiederanlauffähigkeit für ausgelagerte Funktionen oder kritische IKT-Dienstleistungen.

Passend zu Ihrem Bedarf

Sie wählen die benötigten Module. Im persönlichen Gespräch stimmen wir die fachliche Konfiguration, Rollen, Anbindungen und den Betrieb auf Ihre Organisation ab.

  • BSI 200-4
  • BSI 200-1/200-2
  • FINMA-RS 2023/1
  • NIS-2-relevant
  • ISO/IEC 27005
  • DORA Art. 11

Avalon unterstützt die Bearbeitung und Dokumentation Ihrer Anforderungen innerhalb der von Ihnen festgelegten Methodik.

Fragen & Antworten

Sehen Sie das Modul an Ihren Anforderungen.

Wir zeigen Ihnen die Funktionen, den fachlichen Ablauf und die Möglichkeiten für Ihre Organisation. Gemeinsam klären wir Ihre Fragen zu Modulumfang, Anbindungen und Einführung.