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ISO 27001 · BSI IT-Grundschutz · DORA

ISMS – eine lückenlose Spur vom Schutzbedarf bis zum Management-Review

Modellieren Sie Ihren Informationsverbund, leiten Sie Schutzbedarfe nach dem Maximumprinzip ab, schließen Sie Kontrolllücken gegen ISO 27001 und BSI IT-Grundschutz – und führen Sie jede Bewertung über einen revisionssicheren Freigabe-Lebenszyklus bis zum Quartals-Management-Review. Jede Bewertung wird genau einmal gepflegt und wirkt überall konsistent. On-Premise betrieben.

Drei Gründe für Avalon ISMS

01

Schutzbedarf wird nach dem Maximumprinzip entlang Ihrer Prozess-Asset-Struktur vererbt – mit dokumentiertem Override statt manueller Pflege.

02

Jede Bewertung durchläuft denselben Lebenszyklus Entwurf → eingereicht → freigegeben und wird nach Freigabe schreibgeschützt – die Auditspur entsteht im Betrieb, nicht zum Audit.

03

Die KI schlägt Schutzbedarfe und Kontrolllücken vor – die Entscheidung trifft immer der verantwortliche Mensch; eine technische Schranke stellt das verlässlich sicher.

Eine Bewertung – nach dem Maximumprinzip abgeleitet, überall konsistent

Wählen Sie eine Quell-Konstellation: Vier eingehende Prozesse und Assets bringen eigene CIA-Stufen mit. Das Gate rastet auf der höchsten ein, vererbt diesen Schutzbedarf nach dem Maximumprinzip an die abhängigen Assets und führt ihn über den Freigabe-Lebenszyklus bis zum prüffähigen Beleg.

Quell-Konstellation wählen

Relevant für: ISO/IEC 27001 · Klausel 9.3 (Management-Review), Annex-A-naher Maßnahmenkatalog, BSI IT-Grundschutz. Avalon unterstützt die Erfüllung; die Nachweisverantwortung verbleibt beim Kunden.

Was das ISMS-Modul im Detail leistet

  • Informationsverbund modellieren

    Erfassen Sie Geschäftsprozesse und die unterstützenden Assets – IT-Systeme, Anwendungen, Dienste – in einer durchgängigen Abhängigkeitsstruktur. Die Verknüpfung Prozess→Asset ist die Grundlage für jede Schutzbedarfsvererbung und macht den Verbund als Netzwerk sichtbar.

  • Schutzbedarfsanalyse (PNA) mit Maximumprinzip

    Die PNA bewertet Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit (CIA) je Prozess aus Ihrer Methodik. Assets erben den maximalen Schutzbedarf aller verknüpften Prozesse; der effektive Schutzbedarf ist das Maximum aus vererbtem Wert und Override – jederzeit überschreibbar, mit Pflichtbegründung.

  • Gap Assessment gegen Sollmaßnahmen

    Bewerten Sie je Asset zuerst die Bedrohungsrelevanz – jede als nicht relevant markierte Bedrohung verlangt eine Begründung – dann die Erfüllung jeder anwendbaren Anforderung gegen den Sollmaßnahmenkatalog (BSI-Grundschutz-/ISO-27001-Linie). Kontrolllücken werden belegbar, nicht geschätzt.

  • Risiko-Assessment je Asset

    Bewerten Sie Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung je Bedrohung; das Modul leitet Brutto- und Netto-Risiko sowie den jährlichen Netto-Schadenswert ab und speist damit den Gesamtstatus des Assets. Die Bewertung steht ohne erneute Erfassung im zentralen Risikomanagement zur Verfügung und wird dort einheitlich gesteuert und freigegeben.

  • Business Continuity: im BCM-Modul geführt

    Zeitkritische Prozesse brauchen über die Informationssicherheit hinaus eine Notfallvorsorge. Diese leistet das eigenständige Modul BCM & Notfallmanagement nach BSI 200-4 – Business-Impact-Analyse, BCM-Risikoanalyse und Notfallpläne entstehen dort. Das ISMS liefert dafür die konsistente Schutzbedarfs- und Asset-Basis, auf der die Kontinuitätssicht aufsetzt.

  • Revisionssicherer Freigabe-Lebenszyklus

    Jede Bewertung wird als Entwurf eingereicht und durch einen Approver freigegeben – danach schreibgeschützt. Das Anfragen-Center bündelt offene Anträge, Freigaben und Historie; periodische Reviews fallen automatisch fällig.

  • Rollenmodell mit RACI-Trennung

    Sechs ISMS-Rollen trennen Verantwortung sauber: Prozessowner führen die Prozess-Schutzbedarfsanalyse (PNA) für ihre Prozesse, Assetowner das Gap- und Risiko-Assessment, Local-Assetowner ausschließlich das Risiko-Assessment. Admin und Superuser verantworten Methodik und Freigaben. Das Modul blendet Aktionen rollenabhängig automatisch ein und aus.

  • ISO-27001-Management-Review auf Knopfdruck

    Der Quartalsbericht nach ISO 27001 Klausel 9.3 entsteht deterministisch aus Ihren Daten – 15 Folien mit CIA-Status, Top-Risiken, Heatmap, Vorfällen und Management-Entscheidungen. Die Erstellung ist mehrstufig sign-off-pflichtig und kommt vollständig ohne KI aus.

  • Konsistenzprüfung statt Excel-Abgleich

    Avalon erkennt regelbasiert offene oder veraltete Bewertungen – etwa eine offene Schutzbedarfsbewertung oder ein nach geändertem Sollmaßnahmenkatalog überholtes Gap-Assessment – und führt direkt in den richtigen Bearbeitungsschritt. Die Hinweise sind reine Lesehinweise; die Korrektur nimmt stets der verantwortliche Mensch vor.

Welche Rahmenwerke das ISMS-Modul abbildet

  • ISO 27001
  • BSI IT-Grundschutz
  • DORA
ISO/IEC 27001
Avalon bildet die ISO-27001-Linie methodisch ab: Schutzbedarfsanalyse, Gap Assessment gegen Sollmaßnahmen und der deterministische Management-Review-Bericht nach Klausel 9.3 (15 Folien, mehrstufiger Sign-Off). Avalon unterstützt die Einführung und Aufrechterhaltung eines ISMS; die Konformität bleibt Verantwortung der Organisation.
BSI IT-Grundschutz
Der Sollmaßnahmenkatalog und der Bedrohungskatalog folgen der BSI-Grundschutz-Linie (BSI 200-2/200-3); Schutzbedarfsfeststellung und Gap Assessment setzen die Grundschutz-Methodik um.
DORA (EU) 2022/2554
Die Schutzbedarfs- und Asset-Struktur des ISMS bildet zugleich die ICT-Risikobasis für das DORA-konforme ICT-Risk-Reporting – ohne getrennte Erfassung. Avalon unterstützt bei der Umsetzung – die regulatorische Verantwortung verbleibt beim Institut.
EU AI Act 2024/1689
Avalon stuft die eigenen KI-Funktionen vorsorglich als Hochrisiko-System ein und behandelt sie nach Art. 8–15: jede automatisierte Klassifizierung wird mit Herkunft im Audit-Trail erfasst (Human-in-the-Loop, Art. 13/14), und eine technisch erzwungene Schranke stellt sicher, dass die KI Freigabe-, Workflow- und Risikoklassifizierungs-Entscheidungen nicht selbst trifft.

Avalon unterstützt die Umsetzung dieser Rahmenwerke. Die Konformität bleibt in der Verantwortung Ihrer Organisation.

KI mit Kontrolle im ISMS

  • Human-in-the-Loop: jeder KI-Vorschlag wird vom verantwortlichen Menschen angenommen, geändert oder verworfen.
  • Technische Absicherung: Ein automatisierter Code-Check stellt bei jeder Auslieferung sicher, dass die KI Freigabe-, Workflow- und Klassifizierungsentscheidungen niemals selbst setzen kann – diese bleiben ausschließlich dem verantwortlichen Menschen vorbehalten.
  • Audit-Trail: jede angenommene Empfehlung wird mit Modell, Konfidenz, Begründung und Herkunft protokolliert.
Wie KI mit Kontrolle bei Avalon funktioniert

Häufige Fragen zum ISMS-Modul

Welchen Standards genügt das ISMS-Modul?
Ausgerichtet auf ISO 27001, BSI IT-Grundschutz, DORA und MaRisk. Eigene Kontrollkataloge sind ergänzbar und können parallel zu Standard-Frameworks gepflegt werden.
Wie wird der Schutzbedarf vererbt?
Über das Datenmodell des Informationsverbundes. Schutzbedarfe werden entlang von Asset-Abhängigkeiten konsistent weitergegeben – mit nachvollziehbarer Begründung pro Vererbungsschritt.
Können wir mit einem reduzierten Scope starten?
Ja. Sie modellieren zunächst einen Teilbereich – etwa ein kritisches Prozess-Cluster – und erweitern den Informationsverbund schrittweise, ohne Datenbrüche.
Wie unterstützt die KI das Gap Assessment?
Falls aktiviert, schlägt sie Bewertungen je Kontrolle vor – mit Quellenbezug, Konfidenzwert und Begründung. Das Fachteam bestätigt, überschreibt oder lehnt ab.

Welches Modul passt zu Ihrem nächsten Schritt?

Wir zeigen Ihnen Avalon entlang Ihrer aktuellen Fragestellung – konkret, in Ihrem Kontext, ohne Standard-Sales-Demo.

  • On-Premise
  • Human-in-the-Loop
  • EU-AI-Act-konform by Design

On-Premise · Ihre Daten verlassen das Haus nicht