Operative Vorarbeit
KI befüllt definierte Assessment- und Workflow-Felder vor, entwirft Zuordnungen, Texte oder Report-Bausteine und legt Quellen, Begründung und Konfidenz offen.
Jede Bewertung wird genau einmal gepflegt und wirkt überall konsistent – die Auditspur entsteht im Betrieb, nicht zum Audit.
Schutzbedarf wird nach dem Maximumprinzip entlang Ihrer Prozess-Asset-Struktur vererbt – mit dokumentiertem Override statt manueller Pflege.
Jede Bewertung durchläuft denselben Lebenszyklus Entwurf → eingereicht → freigegeben und wird nach Freigabe schreibgeschützt – die Auditspur entsteht im Betrieb, nicht zum Audit.
Die KI befüllt PNA-Felder und Kontrolllücken-Reviews methodisch vor – Schutzbedarf berechnet Avalon nach konfigurierter Methodik, Vererbung und Maximumprinzip; die Entscheidung trifft immer der verantwortliche Mensch.
Jedes Modul bleibt klassisch bedienbar. Wenn KI aktiviert ist, übernimmt sie operative Vorbereitung und Verdichtung: Vorbefüllungen, Zuordnungen, Zusammenfassungen und Review-Queues. Verantwortliche Rollen prüfen Qualität, treffen die Entscheidung und geben den Nachweis frei.
Was sich im Arbeitsalltag ändert
KI befüllt definierte Assessment- und Workflow-Felder vor, entwirft Zuordnungen, Texte oder Report-Bausteine und legt Quellen, Begründung und Konfidenz offen.
Fachrollen prüfen, korrigieren, bündeln oder verwerfen. Freigaben, Overrides und rechtlich relevante Entscheidungen bleiben menschlich.
Input, Vorbefüllung oder Entwurf, Entscheidung, Begründung und Version werden protokolliert. Der Effizienzgewinn kommt ohne Kontrollverlust.
Für CISOs, ISMS-Verantwortliche und Informationssicherheitsbeauftragte, die Schutzbedarf, Gap Assessment, Asset-Risiken und Management-Review prüffähig zusammenführen müssen. Ebenso für Prozessowner, Assetowner und Local-Assetowner, die ihre Bewertungen im Alltag liefern, sowie für ICT-Risk-Manager, Interne Revision und Vorstand/Geschäftsführung, die einen konsistenten Nachweis statt nachträglicher Excel-Rekonstruktion erwarten.
Schutzbedarfe werden in Tabellen und Einzelwerkzeugen mehrfach gepflegt.
Freigaben und ihre Historie sind kaum nachvollziehbar.
Der Nachweis wird vor dem Audit aus Rohdaten rekonstruiert.
Jede Bewertung wird genau einmal gepflegt und wirkt überall konsistent – die Auditspur entsteht im Betrieb, nicht zum Audit.
einmal modellieren · überall konsistent
Wählen Sie eine Quell-Konstellation: Vier eingehende Prozesse und Assets bringen eigene CIA-Stufen mit. Das Gate rastet auf der höchsten ein, vererbt diesen Schutzbedarf nach dem Maximumprinzip an die abhängigen Assets und führt ihn über den Freigabe-Lebenszyklus bis zum prüffähigen Beleg.
Maximumprinzip: je Grundwert (C · I · A) bestimmt die höchste eingehende Stufe den Schutzbedarf.
Beispieldaten · Illustration
Relevant für: ISO/IEC 27001 · Klausel 9.3 (Management-Review), Annex-A-naher Maßnahmenkatalog, BSI IT-Grundschutz. Avalon unterstützt die Erfüllung; die Nachweisverantwortung verbleibt beim Kunden.
Jede Bewertung wird genau einmal gepflegt und wirkt überall konsistent – die Auditspur entsteht im Betrieb, nicht zum Audit.
Avalon-Kern
einmal modellieren · überall konsistent
Zielobjekte, Anwendungen, IT-Systeme und Räume in einer durchgängigen Struktur erfassen.
Schutzbedarfsanalyse mit automatischer Vererbung entlang Ihrer Abhängigkeitsstruktur.
Gap Assessments gegen ISO 27001, BSI IT-Grundschutz und eigene Kontrollkataloge.
Jeder Schritt zeigt, welche Vorarbeit entsteht, wer prüft und welcher Nachweis daraus wird.
Was passiert in diesem Schritt
Geschäftsprozesse und unterstützende Assets samt Abhängigkeiten strukturiert erfassen. Eine vorgelagerte Scope-Entscheidung legt je Prozess fest, ob er für das ISMS in scope ist – mit Begründung und Freigabe.
Was passiert in diesem Schritt
Die PNA bewertet die ISMS-Grundwerte nach Ihrer Methodik; Verfügbarkeitswerte können aus BIA/BCM übernommen werden. Assets erben den maximalen Schutzbedarf. Der effektive Schutzbedarf ist das Maximum aus vererbtem Wert und Override – ohne Doppelpflege.
Was passiert in diesem Schritt
Gap Assessment gegen den Sollmaßnahmenkatalog (ISO 27001 / BSI IT-Grundschutz) mit Begründung je Anforderung, anschließend Risiko-Assessment je Asset mit Brutto-/Netto-Bewertung.
Was passiert in diesem Schritt
Jede Bewertung geht als Entwurf in die Freigabe; ein Approver gibt frei oder lehnt ab. Freigegebene Bewertungen sind schreibgeschützt, das Anfragen-Center hält die vollständige Historie.
Was passiert in diesem Schritt
Der ISO-27001-Management-Review-Bericht (Klausel 9.3, 15 Folien) entsteht deterministisch und sign-off-pflichtig. Periodische Reviews und regelbasierte Konsistenzprüfungen halten den Stand aktuell.
Erfassen Sie Geschäftsprozesse und die unterstützenden Assets – IT-Systeme, Anwendungen, Dienste – in einer durchgängigen Abhängigkeitsstruktur. Die Verknüpfung Prozess→Asset ist die Grundlage für jede Schutzbedarfsvererbung und macht den Verbund als Netzwerk sichtbar.
Die PNA bewertet die Grundwerte nach Ihrer Methodik, insbesondere Vertraulichkeit und Integrität. Verfügbarkeit kann – soweit vorhanden – aus der BIA im BCM-Kontext übernommen oder als vorläufiger ISMS-Wert gepflegt werden. Assets erben den maximalen Schutzbedarf aller verknüpften Prozesse; der effektive Schutzbedarf ist das Maximum aus vererbtem Wert und Override – jederzeit überschreibbar, mit Pflichtbegründung.
Bewerten Sie je Asset zuerst die Bedrohungsrelevanz – jede als nicht relevant markierte Bedrohung verlangt eine Begründung – dann die Erfüllung jeder anwendbaren Anforderung gegen den Sollmaßnahmenkatalog (BSI-Grundschutz-/ISO-27001-Linie). Kontrolllücken werden belegbar, nicht geschätzt.
Bewerten Sie Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung je Bedrohung; das Modul leitet Brutto- und Netto-Risiko sowie den jährlichen Netto-Schadenswert ab und speist damit den Gesamtstatus des Assets. Die Bewertung steht ohne erneute Erfassung im zentralen IT Risk Management zur Verfügung und wird dort einheitlich gesteuert und freigegeben.
Zeitkritische Prozesse brauchen über die Informationssicherheit hinaus eine Notfallvorsorge. Diese leistet das eigenständige Modul BCM & Notfallmanagement nach BSI 200-4 – Business-Impact-Analyse, BCM-Risikoanalyse und Notfallpläne entstehen dort. Das ISMS liefert dafür die konsistente Schutzbedarfs- und Asset-Basis, auf der die Kontinuitätssicht aufsetzt.
Jede Bewertung wird als Entwurf eingereicht und durch einen Approver freigegeben – danach schreibgeschützt. Das Anfragen-Center bündelt offene Anträge, Freigaben und Historie; periodische Reviews fallen automatisch fällig.
Sechs ISMS-Rollen trennen Verantwortung sauber: Prozessowner liefern Prozesskontext und PNA-Zulieferungen, Assetowner bearbeiten Gap- und Risiko-Assessment ihrer Assets; Local-Assetowner sind bewusst auf das Risiko-Assessment begrenzt. BIA und BCP liegen im BCM-Kontext. Admin und Superuser steuern Methodik, Reviews und Freigaben, der Technical Admin verwaltet Rollen und Lizenzen. Aktionen, Dashboards und Anfragen erscheinen nur, wenn die Rolle sie ausführen darf.
Der Quartalsbericht nach ISO 27001 Klausel 9.3 entsteht deterministisch aus Ihren freigegebenen Daten – 15 Folien mit CIA-Status, Top-Risiken, Heatmap, Vorfällen und Management-Entscheidungen. Die Erstellung ist mehrstufig sign-off-pflichtig und kommt vollständig ohne KI aus.
Avalon erkennt regelbasiert offene oder veraltete Bewertungen – etwa eine offene Schutzbedarfsbewertung oder ein nach geändertem Sollmaßnahmenkatalog überholtes Gap-Assessment – und führt direkt in den richtigen Bearbeitungsschritt. Die Hinweise sind reine Lesehinweise; die Korrektur nimmt stets der verantwortliche Mensch vor.
Sie bauen ein ISMS auf oder bereiten ein Überwachungs-/Re-Zertifizierungs-Audit vor. Avalon liefert die durchgängige Struktur – vom Scoping über die Schutzbedarfsanalyse und das Gap Assessment bis zum deterministischen Management-Review-Bericht nach Klausel 9.3 – sodass der Nachweis im Betrieb entsteht und nicht vor dem Audit rekonstruiert werden muss.
Ihr ISMS lebt heute in Tabellen und Einzelwerkzeugen, Schutzbedarfe werden mehrfach gepflegt und Freigaben sind kaum nachvollziehbar. Avalon führt Informationsverbund, Schutzbedarfe, Kontrollen und Risiken durchgängig verknüpft zusammen – jede Bewertung wird genau einmal gepflegt und wirkt überall konsistent; die Schutzbedarfsvererbung nach Maximumprinzip beendet die Doppelpflege und der Freigabe-Lebenszyklus macht jede Entscheidung nachvollziehbar.
Sie müssen für DORA eine belastbare ICT-Risikobasis vorweisen. Die Schutzbedarfs- und Asset-Struktur des ISMS bildet genau diese Grundlage: Informationsverbund, Schutzbedarfe nach Maximumprinzip und die Asset-Risikobewertung stehen dem ICT-Risk-Reporting unmittelbar zur Verfügung – ohne getrennte Erfassung.
ISMS ist selten isoliert. Avalon verbindet das Modul über gemeinsame Prozess-, Asset- und Kontextdaten mit den Disziplinen, die im Alltag zwingend zusammenhängen – ohne Medienbrüche und Doppelpflege.
Der Informationsverbund baut auf den Geschäftsprozessen und Asset-Verknüpfungen aus dem gemeinsamen Prozessinventar auf. Das ISMS führt die Schutzbedarfslogik; BIA und CIF bleiben als Kontext sichtbar. Ändert sich Prozess oder Asset-Link, wird die betroffene ISMS-Bewertung nachvollziehbar prüfbar.
Schutzbedarfe, Kontrolllücken aus dem Gap Assessment und die Asset-Risikobewertung sind im zentralen IT Risk Management direkt verfügbar – eine Methodik, eine Bewertungshistorie, ein Freigabeprozess über ISMS und Risiko hinweg.
Wird ein KI-System genutzt, kann AI Governance Schutzbedarf, Kritikalität und Prozesskontext aus dem Informationsverbund als Bewertungskontext nutzen. Die EU-AI-Act-Risikoklasse entsteht dennoch im eigenen Art.-5-/Annex-III-/Scoring-Workflow und wird nicht aus dem ISMS abgeleitet.
Avalon unterstützt die Umsetzung dieser Rahmenwerke. Die Konformität bleibt in der Verantwortung Ihrer Organisation.
Im ISMS arbeitet KI als Co-Pilot, nicht als Autopilot: Sie erzeugt Prozess- und Asset-Beschreibungen, PNA-Vorbefüllungen, eine priorisierte Reihenfolge im Gap Assessment und Risiko-Begründungen als prüfbare Arbeitsentwürfe – aber sie entscheidet nichts. Jeder Arbeitsentwurf erscheint mit Modell, Konfidenz und nachvollziehbarer Begründung; nichts wird geschrieben, bevor Sie ihn annehmen, ändern oder verwerfen. Jede angenommene Empfehlung wird mit ihrer Herkunft im Audit-Trail festgehalten (Human-in-the-Loop). Eine technisch erzwungene Schranke stellt sicher, dass die KI im ISMS Freigabe-, Workflow- und Risikoklassifizierungs-Entscheidungen nicht selbst trifft; Arbeitsentwürfe, die von Ihrer Methodik abweichen, werden zurückgewiesen. Jeder Workflow funktioniert vollständig auch bei abgeschalteter KI – die KI-Unterstützung ist pro Gesellschaft und pro Funktion frei zuschaltbar. Den Schutzbedarf berechnet stets die Methodik, nicht die KI; Verfügbarkeitswerte aus BIA/BCM bleiben fachlich nachvollziehbar zugeordnet.
KI ist je ISMS-Workflow zuschaltbar. Der Schutzbedarf wird nicht frei empfohlen, sondern entsteht aus vorbefüllten Bewertungsfeldern und der konfigurierten Methode mit Vererbung und Maximumprinzip.
Ausgerichtet auf ISO 27001, BSI IT-Grundschutz, DORA und MaRisk. Eigene Kontrollkataloge sind ergänzbar und können parallel zu Standard-Frameworks gepflegt werden.
Über das Informationsverbund-Modell: Die PNA bewertet die Grundwerte nach Ihrer Methodik, insbesondere Vertraulichkeit und Integrität; Verfügbarkeitswerte können aus der BIA im BCM-Kontext übernommen oder bis dahin als ISMS-Wert gepflegt werden. Verknüpfte Assets erben pro Grundwert den höchsten Schutzbedarf aller abhängigen Prozesse nach Maximumprinzip; der effektive Schutzbedarf ist das Maximum aus geerbtem Wert und begründetem Override.
Ja. Sie modellieren zunächst einen Teilbereich – etwa ein kritisches Prozess-Cluster – und erweitern den Informationsverbund schrittweise, ohne Datenbrüche.
Falls aktiviert, befüllt sie Bewertungsfelder je Kontrolle vor – mit Quellenbezug, Konfidenzwert und Begründung. Das Fachteam bestätigt, überschreibt oder lehnt ab.
Wir zeigen Ihnen Avalon entlang Ihrer aktuellen Fragestellung – konkret, in Ihrem Kontext, ohne Standard-Sales-Demo.
On-Premise · KI-Inferenz auf Ihrer Appliance