Operative Vorarbeit
KI befüllt definierte Assessment- und Workflow-Felder vor, entwirft Zuordnungen, Texte oder Report-Bausteine und legt Quellen, Begründung und Konfidenz offen.
Einmal in der Quelle bewertet, modulübergreifend entlang einer Ereignistyp-Methodik konsolidiert – jede Spur bleibt getrennt, nie quer summiert.
Eine konsolidierte Gesamtbank-Sicht auf das operationelle Risiko – aus nativer Erfassung sowie aggregierten ICT-, BCM- und Auslagerungsrisiken, einheitlich nach den sieben Verlustereignis-Typen (CRR III, Art. 317).
Eine revisionssichere Verlustdatenbank mit klarer Abgrenzung zwischen operationellem Risiko und Kredit-/Marktrisiko – belastbare Grundlage für Steuerung und Kapitalrechnung.
Konsolidierte, versionierte Berichte mit Bezug zu CRR III, MaRisk AT 4.3.2 und DORA – für Management, Gremien, Audit und Aufsichtsvorbereitung.
Jedes Modul bleibt klassisch bedienbar. Wenn KI aktiviert ist, übernimmt sie operative Vorbereitung und Verdichtung: Vorbefüllungen, Zuordnungen, Zusammenfassungen und Review-Queues. Verantwortliche Rollen prüfen Qualität, treffen die Entscheidung und geben den Nachweis frei.
Was sich im Arbeitsalltag ändert
KI befüllt definierte Assessment- und Workflow-Felder vor, entwirft Zuordnungen, Texte oder Report-Bausteine und legt Quellen, Begründung und Konfidenz offen.
Fachrollen prüfen, korrigieren, bündeln oder verwerfen. Freigaben, Overrides und rechtlich relevante Entscheidungen bleiben menschlich.
Input, Vorbefüllung oder Entwurf, Entscheidung, Begründung und Version werden protokolliert. Der Effizienzgewinn kommt ohne Kontrollverlust.
Primär: Verantwortliche für operationelles Risikomanagement (OpRisk-Manager) in regulierten Banken und Finanzdienstleistern – zuständig für die bankweite Konsolidierung operationeller Risiken und den aufsichtlichen Nachweis nach CRR III, MaRisk AT 4.3.2 und DORA. Sekundär: Chief Risk Officer (Gesamtrisikosteuerung) und Vorstand/Geschäftsführung (Gesamtverantwortung, benötigt konsolidierte Gesamtbank-Sicht).
Verlustdaten in Banking, Auslagerung, ICT und BCM – jede Quelle in eigener Taxonomie
Aufsichts- und Gremienunterlagen aus Tabellen von Hand zusammengeführt – Doppelzählung kaum auszuschließen
Grenze operationelles zu Kredit-/Marktrisiko nirgends einheitlich nachvollziehbar dokumentiert
Einmal in der Quelle bewertet, modulübergreifend entlang einer Ereignistyp-Methodik konsolidiert – jede Spur bleibt getrennt, nie quer summiert.
einmal bewerten · einfach gezählt
Operationelle Risiken laufen aus allen Quellen Ihrer Organisation in die sieben Verlustereignis-Typen (CRR III, Art. 317) plus eine eigene TPRM-Kategorie für Drittdienstleistungs- und Auslagerungsrisiken zusammen – jede Spur bleibt sichtbar getrennt, nie quer summiert. Aus der konsolidierten Schiene entsteht ein prüffähiger Bericht für Steuerung, Audit und Aufsichtsvorbereitung.
Jede Quelle behält ihre Spurfarbe – bewertet wird einmal in der Quelle.
Konsolidiert aus allen Segmenten – mit Drill-Down auf die Quellbewertung.
Beispieldaten · Illustration
Sieben Verlustereignis-Typen (Level 1) gemäß CRR III, Art. 317 (IF, EF, EPWS, CPBP, DPA, BDSF, EDPM) plus eine eigene TPRM-Kategorie für Drittdienstleistungs- und Auslagerungsrisiken. Operationelle Risiken werden nie über Modul-Grenzen summiert – der konsolidierte Bericht unterstützt die Berichterstattung relevant für MaRisk AT 4.3.2 und DORA. Keine Zertifizierungsaussage.
Einmal in der Quelle bewertet, modulübergreifend entlang einer Ereignistyp-Methodik konsolidiert – jede Spur bleibt getrennt, nie quer summiert.
Avalon-Kern
einmal bewerten · einfach gezählt
Native Risiken sowie ICT-, BCM- und Auslagerungsrisiken in einer einheitlichen Methodik nach den Verlustereignis-Typen (CRR III, Art. 317) zusammenführen – ohne Doppelerfassung.
Verlustereignisse, RCSA, Kontrollen und Schlüsselrisikoindikatoren in einem durchgängigen Pfad führen – von der Einschätzung bis zur laufenden Überwachung.
Konsolidierte, versionierte Berichte mit Bezug zu CRR III, MaRisk AT 4.3.2 und DORA für Management, Gremien, Audit und Aufsichtsvorbereitung erzeugen – nachvollziehbar dokumentiert.
Jeder Schritt zeigt, welche Vorarbeit entsteht, wer prüft und welcher Nachweis daraus wird.
Was passiert in diesem Schritt
Einmalig hinterlegen Sie Ihre operationelle Risikomethodik: die sieben Verlustereignis-Typen (CRR III, Art. 317) als Rahmen, eigene Subkategorien mit Pflicht-Zuordnung zum jeweiligen Verlustereignis-Typ sowie den Risikoappetit je Kategorie. Diese Methodik ist die gemeinsame Grundlage für Erfassung, Aggregation und Reporting.
Was passiert in diesem Schritt
Operationelle Verlustereignisse werden zentral erfasst und nach Verlustereignis-Typ (CRR III, Art. 317) klassifiziert; native operationelle Risiken (etwa interner und externer Betrug, Beschäftigungspraxis) kommen direkt im Register hinzu. Grenzfälle zu Kredit- und Marktrisiko werden bewusst abgegrenzt.
Was passiert in diesem Schritt
Freigegebene Risiken und Verluste aus ICT-Risikomanagement, Business Continuity und TPRM aggregieren entlang der Verlustereignis-Typen (CRR III, Art. 317) – mit Drill-Down auf die Quellbewertung und Schutz gegen Doppelzählung zur konsolidierten Gesamtbank-Sicht.
Was passiert in diesem Schritt
Über strukturierte Self-Assessments, einen Kontrollkatalog mit COSO-/COBIT-Bezug und Schlüsselrisikoindikatoren mit Schwellenwerten verbinden Sie qualitative Einschätzung und laufende Überwachung. Schwellen-Überschreitungen lösen automatische Ampel-Alerts aus.
Was passiert in diesem Schritt
Über Verteilungsanpassung mit Goodness-of-Fit-Prüfung und Szenario-Analysen wird das Verlustprofil modelliert und gegen den versionierten Risikoappetit gespiegelt. Kapitalrechnungen werden vom Menschen freigegeben.
Was passiert in diesem Schritt
Das Reporting-Center erzeugt konsolidierte Berichte über alle Quellmodule hinweg – mit Bezug zu CRR III, MaRisk AT 4.3.2 und DORA in den passenden Ausgabeformaten. Berichte sind versioniert und nachvollziehbar dokumentiert; formelle Meldungen oder Einreichungen bleiben organisatorische Schritte Ihrer Institution.
Nativ erfasste operationelle Risiken sowie freigegebene Quellbewertungen aus ICT-Risikomanagement, Business Continuity und TPRM laufen entlang der sieben Verlustereignis-Typen (CRR III, Art. 317) in einer Gesamtsicht zusammen – mit Drill-Down auf die jeweilige Quellbewertung und strukturellem Schutz gegen Doppelzählung. Die Fachbewertung bleibt in der Quelle, OpRisk konsolidiert.
Operationelle Verlustereignisse werden zentral erfasst und nach den Verlustereignis-Typen (CRR III, Art. 317) klassifiziert – inklusive Brutto-, Netto- und Recovery-Beträgen. Fälle an der Grenze zu Kredit- und Marktrisiko werden bewusst abgegrenzt, damit die Datenbasis für Risikosteuerung und Kapitalrechnung sauber bleibt.
Strukturierte Risk-and-Control-Self-Assessments verbinden qualitative Einschätzung und laufende Überwachung. Branchenspezifische Fragebogen-Vorlagen geben einen methodisch konsistenten Rahmen; Kampagnen über mehrere Bereiche bleiben vergleichbar und nachvollziehbar dokumentiert.
Kontrollen werden mit Ziel, Typ, Frequenz, Testmethode und Wirksamkeit geführt und über COSO- und COBIT-Zuordnungen methodisch verankert. So lässt sich von der Risikobewertung über die zugeordnete Kontrolle bis zur Wirksamkeitsprüfung eine durchgängige Linie ziehen.
Schlüsselrisikoindikatoren (KRI) werden mit Schwellenwerten hinterlegt und laufend überwacht. Überschreitungen lösen automatische Ampel-Alerts aus, sodass eskalierende operationelle Risiken früh sichtbar werden – qualitative Einschätzung und quantitatives Monitoring greifen in einem Modell ineinander.
OpRisk unterstützt die quantitative Bewertung operationeller Risiken über Verteilungsanpassung mit Goodness-of-Fit-Prüfung und Szenario-Analysen auf Basis einer branchenüblichen Szenariobibliothek. So lassen sich Verlustprofile modellieren und gegen den definierten Risikoappetit steuern.
Der Risikoappetit wird als versioniertes Statement mit Schwellen je Kategorie geführt. Aggregierte Risiken werden gegen den definierten Appetit gespiegelt, sodass Über- und Unterschreitungen transparent und über Versionsstände hinweg nachvollziehbar bleiben.
Audit-Findings und Issues werden mit Schweregrad, Verantwortlichkeit und Maßnahmenplänen geführt; eine Workflow-Steuerung mit regelbasierten Auto-Triggern lenkt Reviews und Eskalationen. Verantwortlichkeiten und Bearbeitungsstände bleiben jederzeit transparent.
Eine Bank muss operationelle Risiken aus IT, Drittdienstleistungen, Auslagerungen, Geschäftsunterbrechungen und nativen Quellen zu einer konsistenten Gesamtsicht zusammenführen. In Avalon werden die Risiken entlang der sieben Verlustereignis-Typen (CRR III, Art. 317) und der TPRM-Kategorie aggregiert – mit Drill-Down auf die Quellbewertung und Schutz gegen Doppelzählung. Der konsolidierte Bericht nach MaRisk AT 4.3.2 und DORA entsteht aus den freigegebenen Bewertungen statt durch manuelle Tabellenkonsolidierung.
Ein Prüfer hinterfragt, warum ein Verlust dem operationellen und nicht dem Kreditrisiko zugeordnet wurde. In Avalon ist jedes Verlustereignis nach Verlustereignis-Typ (CRR III, Art. 317) klassifiziert, Grenzfälle sind bewusst abgegrenzt, Brutto-, Netto- und Recovery-Beträge sind dokumentiert und jede Änderung ist nachvollziehbar protokolliert. Die Begründung bleibt am Verlustereignis und in der Änderungshistorie nachvollziehbar.
Ein KRI in der Kategorie Geschäftsunterbrechungen nähert sich seinem Schwellenwert. Avalon löst einen automatischen Ampel-Alert aus und macht das eskalierende Risiko früh sichtbar; über die Workflow-Steuerung lässt sich daraus ein Review anstoßen. Qualitative Einschätzung aus dem RCSA und quantitatives Monitoring greifen dabei in einem Modell ineinander.
OpRisk wirkt als Aggregator – Avalon führt operationelle Risiken aus den Disziplinen zusammen, in denen sie operativ entstehen.
ICT- und Informationssicherheitsrisiken sowie zugehörige Verlustereignisse aus dem IT Risk Management werden entlang der Verlustereignis-Typen (CRR III, Art. 317) in die Gesamtbank-Konsolidierung übernommen. IT Risk Management bleibt die Quelle auf IT-Flughöhe; OpRisk aggregiert auf Gesamtbank-Ebene – ohne Doppelerfassung.
Nach DRA/BPDD bewertete Drittdienstleistungs- und Auslagerungsrisiken aus dem TPRM-Modul können in die operationelle Konsolidierung einfließen und werden der eigenen TPRM-Kategorie zugeordnet. So wird die TPRM-Quellbewertung Teil der bankweiten operationellen Gesamtsicht, ohne im OpRisk-Modul neu erfunden zu werden.
Risiken aus Geschäftsunterbrechungen und Systemausfällen aus dem BCM-Modul werden dem entsprechenden Verlustereignis-Typ (CRR III, Art. 317) zugeordnet und in die Konsolidierung übernommen – mit Drill-Down auf die ursprüngliche Bewertung im Quellmodul.
Avalon unterstützt die Umsetzung dieser Rahmenwerke. Die Konformität bleibt in der Verantwortung Ihrer Organisation.
Die KI-Unterstützung von OpRisk folgt durchgängig dem Prinzip „KI als Berater, nie als Approver“: Sie befüllt Arbeitsfelder vor – etwa die Klassifikation von Verlustereignissen nach den Verlustereignis-Typen (CRR III, Art. 317), Wesentlichkeitseinstufungen, Kontroll- und RCSA-Felder, Verteilungsinterpretationen mit Goodness-of-Fit oder Berichts-Narrative – die finale Entscheidung trifft immer der Mensch. Jeder von der KI vorbefüllte Wert muss explizit bestätigt werden. Jede KI-Vorbefüllung ist mit Konfidenz, Begründung und Modell-/Versionsangabe nachvollziehbar gekennzeichnet, KI-generierte Berichtstexte sind als solche markiert, und Entscheidungen werden revisionssicher protokolliert. Die KI ist standardmäßig ausgeschaltet und wird nur durch einen bewussten, begründeten Administrationsakt pro Anwendungsfall aktiviert. Die EU-AI-Act-Einordnung erfolgt je Use Case im AI-Governance-Modul. KI als Co-Pilot, nicht als Autopilot.
KI kann Verlustereignisse, RCSA-Felder, Kontrollbezüge, Materialität und Berichtsnarrative vorbefüllen. Die Gesamtbankbewertung und Berichtsfassung werden durch zuständige Rollen bestätigt.
Das IT-Risk-Management-Modul ist die zentrale Instanz für ICT- und Informationssicherheitsrisiken auf IT-Flughöhe. OpRisk ist die übergreifende Gesamtbank-Konsolidierung operationeller Risiken nach CRR III, MaRisk AT 4.3.2 und DORA – es aggregiert ICT-Risiken, BCM-Risiken und Auslagerungsrisiken entlang der sieben operationellen Verlustereignis-Typen (Level 1) gemäß CRR III (Art. 317) und ergänzt sie um nativ erfasste operationelle Risiken.
Risiken aus den Quellmodulen werden über ihre Herkunft konsolidiert und nicht doppelt erfasst. Sie bewerten einmal in der Quelle – etwa im IT Risk Management, BCM oder TPRM – und nutzen das Ergebnis modulübergreifend; die Aggregation erfolgt entlang der Verlustereignis-Typen (CRR III, Art. 317) mit Drill-Down auf die ursprüngliche Quellbewertung und strukturellem Schutz gegen Doppelzählung.
Konsolidierte, versionierte Berichte über alle Quellmodule hinweg mit Bezug zu CRR III, MaRisk AT 4.3.2 und DORA – in den passenden Ausgabeformaten für Management, Gremien, Audit und Aufsichtsvorbereitung. Jeder Bericht ist nachvollziehbar dokumentiert; formelle Meldungen bleiben organisatorische Schritte Ihrer Institution.
Nein. Der manuelle Workflow bleibt jederzeit der vollständige primäre Pfad. Die KI ist standardmäßig ausgeschaltet und wird nur durch einen bewussten, begründeten Administrationsakt pro Anwendungsfall aktiviert. Sie befüllt etwa Klassifikation nach Verlustereignis-Typen (CRR III, Art. 317), Wesentlichkeit, Kontrollen oder Berichts-Narrative vor – die Entscheidung trifft immer der Mensch, mit Pflicht-Akzept für KI-vorbefüllte Felder. Die EU-AI-Act-Einordnung erfolgt je Use Case.
Wir zeigen Ihnen Avalon entlang Ihrer aktuellen Fragestellung – konkret, in Ihrem Kontext, ohne Standard-Sales-Demo.
On-Premise · KI-Inferenz auf Ihrer Appliance