Operative Vorarbeit
KI befüllt definierte Assessment- und Workflow-Felder vor, entwirft Zuordnungen, Texte oder Report-Bausteine und legt Quellen, Begründung und Konfidenz offen.
Wird eine Prozesszeile als gemeinsame Referenz geführt, sehen BPMN, Assets, Schutzbedarf, BIA und CIF-Kontext in jedem Modul auf denselben Stand – ohne zweite Prozessliste.
Vollwertige BPMN-2.0-Modellierung mit Tasks, Gateways, Lanes und Pools – echtes BPMN-2.0-XML, kein vereinfachter Pseudo-Standard.
Eine Prozesszeile, mehrere Fachsichten: BPMN-Version, Assetlinks und veröffentlichte Prozesssicht im Prozessmanagement; PNA, BIA/RTO/RPO und CIF als GRC-Kontext aus den zuständigen Fachworkflows.
Revisionssicherer Freigabe-Lebenszyklus mit Versionierung, Vier-Augen-Review, Bearbeitungssperren und lückenlosem Audit-Trail.
Jedes Modul bleibt klassisch bedienbar. Wenn KI aktiviert ist, übernimmt sie operative Vorbereitung und Verdichtung: Vorbefüllungen, Zuordnungen, Zusammenfassungen und Review-Queues. Verantwortliche Rollen prüfen Qualität, treffen die Entscheidung und geben den Nachweis frei.
Was sich im Arbeitsalltag ändert
KI befüllt definierte Assessment- und Workflow-Felder vor, entwirft Zuordnungen, Texte oder Report-Bausteine und legt Quellen, Begründung und Konfidenz offen.
Fachrollen prüfen, korrigieren, bündeln oder verwerfen. Freigaben, Overrides und rechtlich relevante Entscheidungen bleiben menschlich.
Input, Vorbefüllung oder Entwurf, Entscheidung, Begründung und Version werden protokolliert. Der Effizienzgewinn kommt ohne Kontrollverlust.
Prozessverantwortliche und Prozessmanager in regulierten Organisationen, die einmal modellieren statt in jedem Modul erneut – sekundär CISO (Informationsverbund) und TPRM-/Compliance-Verantwortliche (CIF-Kritikalität).
Derselbe Prozess – in ISMS, TPRM und AI Governance getrennt bewertet.
Schutzbedarf, RTO/RPO und CIF-Status driften zwischen den Silos auseinander.
Eine CIF-Einstufung ändert sich – die abhängigen Module erfahren es nicht.
Wird eine Prozesszeile als gemeinsame Referenz geführt, sehen BPMN, Assets, Schutzbedarf, BIA und CIF-Kontext in jedem Modul auf denselben Stand – ohne zweite Prozessliste.
eine prozesszeile · mehrere fachsichten
Das Prozessmanagement steuert die BPMN-Sicht; ISMS, BCM und TPRM liefern den fachlichen Kontext wie PNA, BIA/RTO/RPO und CIF. Alles liegt an derselben Prozesszeile, versioniert und nachvollziehbar – ohne zweite Prozessliste.
BPMN wird im Prozessmanagement gepflegt. GRC-Fachwerte bleiben in ihren Modulen verantwortet und sind hier als Kontext sichtbar.
Beispieldaten · Illustration
Belegt: DORA (EU) 2022/2554 Art. 28 (CIF-Kritikalität in die Drittdienstleistungssteuerung), ISO/IEC 27001 / BSI IT-Grundschutz (Schutzbedarfsmethodik ins ISMS), EU AI Act 2024/1689 (Prozess als Klassifizierungskontext der AI Governance). Avalon unterstützt die Umsetzung; die Konformitätsverantwortung verbleibt bei Ihrer Organisation.
Wird eine Prozesszeile als gemeinsame Referenz geführt, sehen BPMN, Assets, Schutzbedarf, BIA und CIF-Kontext in jedem Modul auf denselben Stand – ohne zweite Prozessliste.
Avalon-Kern
eine prozesszeile · mehrere fachsichten
Geschäftsprozesse in einer klaren Hierarchie modellieren – Kern-, Unterstützungs- und Managementprozesse.
Verknüpfungen zwischen Prozessen, Anwendungen, IT-Systemen und Verantwortlichkeiten zentral pflegen.
Prozesse als Anker für Schutzbedarfsanalysen, Risikobewertungen und Compliance-Nachweise.
Jeder Schritt zeigt, welche Vorarbeit entsteht, wer prüft und welcher Nachweis daraus wird.
Was passiert in diesem Schritt
Bilden Sie den Prozess im BPMN-2.0-Editor ab – mit Tasks, Gateways, Lanes und Pools. Bestehende BPMN-Dateien importieren Sie mit Integritätsprüfung; das Modell wird als echtes BPMN-2.0-XML gespeichert.
Was passiert in diesem Schritt
Verknüpfen Sie Prozessschritte mit den unterstützenden Assets aus dem Informationsverbund. Diese Beziehungen sind die Grundlage für Schutzbedarfsvererbung und Abhängigkeitsanalysen.
Was passiert in diesem Schritt
PNA-Schutzbedarf aus dem ISMS, BIA/RTO/RPO aus BCM und CIF-Status aus der Kritikalitätslogik werden auf derselben Prozesszeile sichtbar. Das Prozessmanagement zeigt den Kontext, ohne die fachlichen Bewertungsworkflows zu ersetzen.
Was passiert in diesem Schritt
Reichen Sie den Entwurf zur Prüfung ein. Nach dem Vier-Augen-Review wird die Version freigegeben oder mit dem Status „Änderungen angefordert“ zurückgegeben – die publizierte Version ist von der Arbeitsversion getrennt geführt.
Was passiert in diesem Schritt
ISMS, TPRM, BCM und AI Governance greifen auf dieselbe Prozesszeile zu. Assetlinks, Owner, Schutzbedarf, BIA-Werte und CIF-Kontext bleiben konsistent, ohne dass Fachbereiche parallele Prozesslisten pflegen.
Modellieren Sie Geschäfts- und IT-Prozesse mit dem vollständigen BPMN-2.0-Vokabular – Tasks, Gateways, Lanes, Pools und Events. Avalon liest und schreibt echtes BPMN-2.0-XML; eine geführte Eigenschaftspflege, automatische Layout-Unterstützung und eine optionale Modellprüfung sorgen für sauber strukturierte, standardkonforme Modelle – kein vereinfachter Pseudo-Standard, sondern der etablierte Industriestandard.
Verknüpfen Sie einzelne Prozessschritte unmittelbar mit den unterstützenden Assets aus dem Informationsverbund – als prüfbare Beziehung und Grundlage für Schutzbedarfsvererbung und Abhängigkeitsanalysen. Auch unterstützende Anwendungen und verantwortliche Rollen lassen sich direkt am Prozess hinterlegen.
Jeder Prozess kann PNA-Schutzbedarf, BIA-Wiederanlaufziele (RTO/RPO) und CIF-Status als sichtbaren Kontext tragen. Die fachliche Bewertung bleibt in den zuständigen Workflows – ISMS für Schutzbedarf, BCM für BIA und Notfallvorsorge, TPRM für Drittdienstleistungs- und Auslagerungsprüfpfade –, aber das Prozessinventar zeigt die Werte an einer gemeinsamen Stelle.
Verknüpfte Assets und nachgelagerte Module lesen denselben Prozesskontext. Das ISMS wendet seine Schutzbedarfslogik und das Maximumprinzip auf den Informationsverbund an; TPRM und AI Governance nutzen CIF-, Owner- und Impact-Kontext, ohne eine eigene Prozessliste zu pflegen.
Ist ein Prozess als kritische oder wichtige Funktion eingestuft, markiert Avalon unterstützende Drittdienstleistungen als „unterstützt kritische Funktion“. Das steuert Prüftiefe, Reviews und Exit-Pflichten im TPRM; ob daraus eine MaRisk-Auslagerung, eine DORA-relevante IKT-Drittdienstleistung oder ein sonstiger Drittbezug wird, bleibt dort nachvollziehbar prüf- und bestätigbar.
Jedes Prozessmodell durchläuft einen definierten Lebenszyklus: Entwurf → in Prüfung → freigegeben, mit dem Status „Änderungen angefordert“ als Rücklauf. Reviews dokumentieren ein Ergebnis (keine Änderungen / Änderungen erforderlich), eine publizierte Version ist von der Arbeitsversion getrennt geführt. So bleibt nachvollziehbar, welcher Stand wann und von wem freigegeben wurde.
Mehrere Prozessverantwortliche arbeiten sicher am selben Modell: Bearbeitungssperren verhindern Doppelbearbeitung, und ein Konfliktschutz erkennt parallele Änderungen und bewahrt vor dem Überschreiben fremder Arbeit. Ein lückenloser Audit-Trail protokolliert die relevanten Ereignisse der Prozessmodellierung.
Bestehende BPMN-Dateien importieren Sie inklusive Integritätsprüfung und Strukturvergleich; Modelle exportieren Sie als BPMN-2.0-XML, SVG oder PDF. Prozesslandkarten bündeln Prozesse hierarchisch, ein Versionsvergleich macht Änderungen zwischen zwei Ständen sichtbar.
Eine Prozesslandkarte verschafft Management und Fachbereich den Überblick über die Prozesslandschaft; hierarchische Kategorien strukturieren das Prozessinventar. Über das Prozessportal können freigegebene Prozesse den Fachbereichen zugänglich gemacht werden – als gemeinsame, gepflegte Referenz.
Eine Bank modelliert ihren Zahlungsverkehrsprozess in BPMN 2.0 und führt den CIF-Kontext auf derselben Prozesszeile. Avalon markiert unterstützende Drittdienstleistungen als „unterstützt kritische Funktion“ – TPRM-Verantwortliche erhalten das Prüfsignal für DORA Art. 28 direkt aus dem Prozessinventar, ohne eine zweite Prozessliste zu pflegen. Die MaRisk-Auslagerungseinstufung bleibt ein eigener Schritt im Quick Check.
Ein Prozessverantwortlicher modelliert den Prozess und verknüpft die unterstützenden Assets. Die Schutzbedarfsbewertung bleibt im ISMS-Fachworkflow, wird aber auf derselben Prozesszeile sichtbar. Änderungen am Prozess, an Assetlinks oder am Schutzbedarf bleiben über die durchgängige Verknüpfung nachvollziehbar.
Mehrere Fachbereiche arbeiten parallel an ihren Prozessen. Bearbeitungssperren verhindern Doppelbearbeitung, der Konfliktschutz beim Speichern bewahrt vor versehentlichem Überschreiben. Der Vier-Augen-Review entscheidet zwischen Freigabe und „Änderungen angefordert“; der PM-Audit-Trail dokumentiert, welcher Stand wann von wem freigegeben wurde – belastbar für die interne Revision.
Prozesse sind der Anker, über den GRC-Disziplinen gemeinsam Sinn ergeben – Avalon legt sie systematisch frei.
Verknüpfte Prozesse liefern der Drittdienstleistungssteuerung Schutzbedarfskontext, BIA-RTO/RPO, Process Owner und – bei CIF-Status – die Markierung „unterstützt kritische Funktion“. Diese Ableitung steuert Prüftiefe, Reviews und Exit-Pflichten, ohne die regulatorische Einordnung oder eine MaRisk-Auslagerungseinstufung zu automatisieren.
Das ISMS nutzt Prozess-Asset-Beziehungen aus dem gemeinsamen Inventar und führt dort Schutzbedarfs-, Gap- und Risiko-Methodik. Das Prozessmanagement liefert Modell, Assetlinks und veröffentlichte Prozesssicht.
Verknüpft ein KI-Use-Case einen Prozess, kann die AI-Governance-Klassifizierung Schutzbedarf, Business-Impact und Process Owner als Kontext nutzen. Diese Verknüpfung ist implementiert; die AI-Governance-Klassifizierung bleibt ein eigener Fachworkflow.
Avalon unterstützt die Umsetzung dieser Rahmenwerke. Die Konformität bleibt in der Verantwortung Ihrer Organisation.
Im Prozessmanagement arbeitet Avalon klassisch deterministisch – Modellierung, Freigabe und Versionierung laufen nachvollziehbar bis ins letzte Element – und optional KI-gestützt: Die KI ist Co-Pilot, nicht Autopilot. Ein geführtes Onboarding befüllt branchentypische Standardprozesse als editierbare Vorlagen vor, und eine modulübergreifende Änderungs-Impact-Analyse macht die Auswirkungen einer Prozessänderung (etwa eine neue CIF-Einstufung) auf TPRM, Compliance und AI Governance sichtbar. Wie überall in Avalon gilt: Jeder KI-Arbeitsentwurf ist prüf-, editier- und verwerfbar, die Entscheidung bleibt beim Menschen, und es ist systemseitig sichergestellt, dass KI Klassifizierungen, Freigaben und Workflow-Entscheidungen nie selbst trifft – sie bleiben dem Menschen vorbehalten.
KI unterstützt Prozess-Onboarding, BPMN-nahe Strukturierung und Impact-Analyse. Sie ersetzt keine Prozessfreigabe und keine fachliche Kritikalitätsentscheidung.
Avalon nutzt einen vollwertigen BPMN-2.0-Editor mit echtem BPMN-2.0-XML – inklusive Tasks, Gateways, Lanes, Pools und Events, mit Import und Export. So modellieren Sie standardkonform und behalten zugleich den GRC-Fokus.
Über das gemeinsame Datenmodell. Prozesse sind direkt mit Assets, Schutzbedarfen, Risiken und Maßnahmen verknüpft – Änderungen werden überall sichtbar.
Excel-Import ist Standard. Migration aus anderen Modellierungstools wird im Onboarding individuell unterstützt – inklusive Mapping-Workshops bei Bedarf.
Prozessverantwortliche pflegen ihre Prozesse rollenbasiert. Avalon stellt strukturierte Workflows für Reviews, Freigaben und Versionierung bereit.
Wir zeigen Ihnen Avalon entlang Ihrer aktuellen Fragestellung – konkret, in Ihrem Kontext, ohne Standard-Sales-Demo.
On-Premise · KI-Inferenz auf Ihrer Appliance