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Avalon KrisenmanagementKrisenmanagement

Krisenorganisation vorbereiten und im Ereignisfall handlungsfähig bleiben.

Avalon Krisenmanagement verbindet Krisenstab, Eskalationsstufen und Kommunikationsplanung mit der operativen Ereignisbewältigung. Im digitalen War-Room führen Sie Lage, Aufgaben, Entscheidungen und Journal zusammen. Übungen und Nachbereitung unterstützen die laufende Verbesserung Ihrer Krisenorganisation.

Für Krisenstabsleitungen, Stabsmitglieder, Kommunikation und Notfallorganisation.

Was Sie damit in Ihrer Praxis lösen.

Wer macht im Ereignisfall was?

Krisenstabsrollen, Vertretungen und Eskalationsstufen bereiten Zuständigkeiten vor. Im War-Room werden Aufgaben und Status gemeinsam geführt.

Wie halten wir Entscheidungen nachvollziehbar?

Das laufende Journal dokumentiert Ereignisse und Beschlüsse. Der Zusammenhang mit Lage und Aufgaben bleibt für Nachbereitung und Übungen erhalten.

Das können Sie mit dem Modul tun.

01

Krisenstab und Eskalation vorbereiten

Definieren Sie Stabsrollen, Vertretungen und Erreichbarkeit. Eskalationsstufen verbinden Trigger mit Verantwortlichen, Pflichtaufgaben und Ziel-Reaktionszeiten.

02

Kommunikation und Übungen planen

Bereiten Sie Botschaften für die relevanten Stakeholder vor. Planen Sie Übungen und dokumentieren Sie Erkenntnisse für die Krisenorganisation.

03

Lage und Aufgaben im War-Room führen

Aktivieren Sie den Krisenstab und führen Sie Lageinformationen, Aufgaben und Status in einer gemeinsamen Arbeitsansicht zusammen.

04

Entscheidungen im Journal dokumentieren

Halten Sie Ereignisse, Beschlüsse und Maßnahmen im laufenden Journal fest. Die Nachbereitung greift auf den dokumentierten Verlauf zurück.

Lage, Aufgaben und Entscheidungen im Krisenstab verbinden.

Avalon Krisenmanagement0104
StandortausfallKrisenstab aktiviert

Ereignisjournal

Standortausfall
Krisenstab aktiviert
Aufgaben verteilt
Lage aktualisiert
Schritt 01 · Auslösen

Ein Ereignis aktiviert den vorgesehenen Reaktionsweg.

Trigger und Eskalationsstufe bestimmen, welcher Stab und welche Pflichtaufgaben benötigt werden.

Ziel dieses SchrittsEin definierter Start der Bewältigung.
VerantwortlichKrisenstabsleitung
Interaktives Funktionsmodell · BeispieldatenVereinfachtes Beispiel. Bewertungen und Freigaben folgen Ihrer konfigurierten Methodik.

Der Funktionsumfang im Detail

Entdecken Sie die einzelnen Werkzeuge und Möglichkeiten des Moduls.

Öffnen Sie eine Funktion und erkunden Sie die Ansicht, ihre Angaben und die fachlichen Zusammenhänge.

Von der Stabsplanung bis zur revisionssicheren Bewältigung

Die fachlichen Schritte, die beteiligten Aufgaben und ihr Zusammenhang.

  1. 01

    Krisenstab aufbauen

    Legen Sie den Stab an und besetzen Sie die nach BSI 200-4 erforderlichen Rollen mit Primärperson und Stellvertretung. Pflichtrollen sind gekennzeichnet, die Besetzungs-Kennzahl macht Lücken sichtbar. Privatkontakte werden nur mit dokumentierter DSGVO-Einwilligung erfasst.

  2. 02

    Eskalationsstufen definieren

    Erfassen Sie je Stufe Verantwortliche, Pflicht-Aktionen, Kommunikationsempfänger und Ziel-Reaktionszeiten. Die Stufen bilden die Bewältigungssystematik nach BSI 200-4 Kapitel 8 ab und bestimmen später die Pflicht-Checkliste im War-Room.

  3. 03

    Trigger verknüpfen

    Ordnen Sie auslösende Ereignisse – eingetretenes Risiko, aktivierter Notfallplan, überschrittene Wiederanlaufzeit oder externe Lage – der passenden Eskalationsstufe zu. So weiß der Stab im Ernstfall sofort, welche Reaktion greift.

  4. 04

    Kommunikation und Übungen vorbereiten

    Hinterlegen Sie Kommunikationsvorlagen je Stakeholder-Gruppe und Krisenphase und planen Sie Tabletop-, Rahmen- und Vollübungen. Lessons Learned werden strukturiert festgehalten und in Folgemaßnahmen überführt.

  5. 05

    Im Ernstfall aktivieren und führen

    Starten Sie den Stab über das Aktivierungs-Cockpit mit Pflicht-Bestätigung, Auslöser-Begründung und Eskalationsstufe. Im War-Room arbeiten Sie die Pflicht-Checkliste ab und führen das Live-Protokoll bis zur kontrollierten Deaktivierung.

  6. 06

    Auswerten und nachweisen

    Nach der Deaktivierung halten Sie Lessons Learned fest und erzeugen das konsolidierte Notfallhandbuch. Jede Aktivierung bleibt verschlüsselt protokolliert und revisionssicher archiviert – der Nachweis für Aufsicht und Auditoren liegt bereit.

Wann Krisenmanagement im Avalon-Einsatz ist

Aufsichtsprüfung zur Krisenvorsorge

Ein Prüfer will belegt sehen, dass Ihre Organisation nicht nur Notfallpläne hat, sondern im Ernstfall auch handlungsfähig ist. In Avalon weisen Sie vordefinierte Krisenstäbe mit besetzten Pflichtrollen, eine durchgängige Eskalationsmatrix, regelmäßig dokumentierte Übungen mit Lessons Learned und revisionssicher protokollierte Aktivierungen vor – der Nachweis nach BSI 200-4 Kapitel 8 und 9 liegt vollständig vor, ohne Tabellen- und Dokumentensuche.

Ransomware-Vorfall im Rechenzentrum

Ein schwerwiegender IT-Vorfall überschreitet die Wiederanlaufzeit eines kritischen Prozesses. Der hinterlegte Trigger verweist sofort auf die passende Eskalationsstufe; der Stab wird über das Cockpit mit Auslöser-Begründung aktiviert, arbeitet die Pflicht-Checkliste der Stufe ab und führt ein verschlüsseltes Live-Protokoll. Die richtigen Kommunikationsvorlagen für Mitarbeitende, Kunden und Behörden stehen bereit – statt unter Druck formuliert werden zu müssen.

Für wen ist das Modul gedacht?

Für Krisenstabsleitungen, Stabsmitglieder, Kommunikation und Notfallorganisation.

Facharbeit mit KI vorbereiten.

Eskalationsvorschläge und Lessons Learned für Ihre Prüfung strukturieren. Aktivierung und personelle Besetzung entscheiden berechtigte Menschen.

KI in Avalon verstehen

KI unterstützt ausgewählte Arbeitsschritte mit prüfbaren Entwürfen. Sie kontrollieren und bearbeiten das Ergebnis vor der Übernahme. Die fachlichen Abläufe bleiben auch ohne KI nutzbar.

Wie dieses Modul mit Avalon zusammenspielt

Kombinieren Sie dieses Modul mit den passenden Fachbereichen. Die jeweilige Funktion bleibt klar zugeordnet.

BCM & Notfallmanagement

Das Krisenmanagement setzt unmittelbar auf der Notfallplanung auf: Business-Impact-Analyse und Notfallpläne bestimmen, welche Prozesse zeitkritisch sind und wann eine Wiederanlaufzeit überschritten ist. Eine solche Überschreitung lässt sich direkt als Eskalations-Trigger verknüpfen – Sie bewerten einmal in der Vorsorge und nutzen das Ergebnis im Ernstfall, ohne es erneut zu erfassen.

IT Risk Management

Eingetretene Risiken aus dem zentralen Risikoregister können als Auslöser in die Trigger-Matrix übernommen werden. So führt ein materialisiertes High-Risk-Szenario unmittelbar zur passenden Eskalationsstufe – die Brücke von der Risikosteuerung zur operativen Krisenreaktion entsteht ohne Medienbruch.

Prozessmanagement

Kritische und wichtige Funktionen aus dem Prozessinventar sind der Bezugspunkt der Bewältigung: Sie bestimmen, welche Prozesse im Ernstfall priorisiert werden und welche Wiederanlaufzeiten als Trigger relevant sind. Ändert sich ein Prozess, bleibt die Krisenplanung an derselben Struktur ausgerichtet.

Passend zu Ihrem Bedarf

Sie wählen die benötigten Module. Im persönlichen Gespräch stimmen wir die fachliche Konfiguration, Rollen, Anbindungen und den Betrieb auf Ihre Organisation ab.

  • BSI 200-4 (Kap. 8/9)
  • ISO 22361:2022
  • FINMA-RS 2023/1
  • EU AI Act 2024/1689
  • DSGVO

Avalon unterstützt die Bearbeitung und Dokumentation Ihrer Anforderungen innerhalb der von Ihnen festgelegten Methodik.

Fragen & Antworten

Sehen Sie das Modul an Ihren Anforderungen.

Wir zeigen Ihnen die Funktionen, den fachlichen Ablauf und die Möglichkeiten für Ihre Organisation. Gemeinsam klären wir Ihre Fragen zu Modulumfang, Anbindungen und Einführung.